Unterhaching diskutiert über nachhaltige Mobilität mit Ingwar Perowanowitsch

Johanna Zapf und Ingwar Perowanowitsch Fotos: Thomas Brandl

Wie kann Unterhaching die Verkehrswende gestalten und von erfolgreichen europäischen Modellen lernen? Dazu haben die Unterhachinger Grünen Ingwar Perowanowitsch zu einem Vortrag und einer Diskussion in die Hachinger Halle eingeladen.

Ingwar Perowanowitsch, Journalist, Radreisender und Filmemacher („Cycling Cities“), präsentierte zunächst Leuchtturmprojekte aus Städten wie Kopenhagen, Utrecht und Wien. Im anschließenden Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Dr. Markus Büchler und Claudia Köhler, beide Kreisräte und der Kreistagskandidatin Milena Akemann wurden lokale Lösungsansätze und Erfolgsstrategien diskutiert. Im Fokus standenen dabei konkrete Maßnahmen zum Ausbau der Gehweg- und Radinfrastruktur, ÖPNV-Angeboten und geteilten Mobilitätskonzepten.

„Die Anforderungen an Mobilität haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert: Wir wollen im Alltag mühelos zwischen Auto, Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß gehen wechseln, umsteigen und unterwegs sein. Unsere Infrastruktur ist dafür jedoch nicht gut genug ausgestattet. Deutlich zu spüren ist das in Unterhaching beispielsweise in der Hauptstraße vom Bahnhof bis zum Kubiz oder auch an den vielen Gehsteigen, die sich Fahrradfahrende und Fußgänger noch immer teilen müssen. Wir alle brauchen sichere Radwege und breite Gehsteige und einen zuverlässigen ÖPNV. Mir ist wichtig, dass alle Menschen in Unterhaching sicher und barrierefrei mobil sein können“, betonte die Zweite Bürgermeisterin Johanna Zapf, Moderatorin des Abends.

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