Gender Health Gap, Gender Pay Gap – es gibt noch viel zu tun!
Wussten Sie, dass Medikamente bis zum Jahr 2000 häufig nur an männlichen Probanden getestet werden mussten und Frauen dadurch bis heute oft die falsche Dosis bekommen? Oder dass Frauen im Schnitt vier Jahre im Schnitt länger auf die korrekte Diagnose warten müssen als Männer?
Anlässlich des Weltfrauentages trugen die Unterhachinger Grünen solche anachronistischen Skurrilitäten vor und spannten den Bogen von internalisiertem Sexismus, zunehmender Hassrede gegenüber Frauen, struktureller Benachteiligung bei der Bezahlung, funktionierender Kinderbetreuung bis zum geringen Frauenanteil in den Parlamenten. Die Europakandidatin der bayerischen Grünen Andrea Wörle und die Zweite Bürgermeisterin von Unterhaching Johanna Zapf lieferten aktuelle Zahlen zum Gender Health Gap und Gender Pay Gap, der Lücke, die zeigt, dass Frauen nach wie vor strukturell benachteiligt sind.
Der Gender Health Gap beschreibt die Ungleichheiten im Gesundheitssystem im Bezug auf das biologische Geschlecht. Ob Forschung, Diagnostik oder Operation im Krankenhaus: Weibliche Körper werden nicht berücksichtigt oder systematisch benachteiligt.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Johanna Zapf, beruflich tätig in der Gesundheitsbranche, erläutert: „Frauen haben ein um 16% höheres Risiko für Komplikationen und um 32% erhöhtes Sterblichkeitsrisiko, wenn sie von einem männlichen Chirurgen operiert werden. Auf diese systematische Benachteiligung muss aufmerksam gemacht werden, damit sich endlich etwas ändert!“
Die Unterhachinger Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Claudia Köhler: “Der Abend hat gezeigt, dass es noch immer viel zu tun gibt. Auf dem Weg zu gleicher Bezahlung, gerechter Vertretung, gesundheitlicher Gleichberechtigung sind Frauen in den Parlamenten entscheidend wichtig. Sie werden ein Augenmerk auf eine gerechte Verteilung der Ämter und Ressourcen haben. Denn wie es nicht funktioniert, haben wir jetzt lange genug gesehen.”

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