Am kommenden Montag, 10.1. wird in Unterhaching ab 18.30 Uhr eine Demo für Wissenschaft, Solidarität, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt stattfinden.
„Wir Organisatoren, Florian Dietrich (Studierender der Sportsozialarbeit und staatlich anerkannter Kinderpfleger) und Michael Dietrich (Studierender in Musik auf Lehramt) möchten damit ein Zeichen der Solidarität in der Gesellschaft setzen. Besonders die Solidarität mit Pflegekräften in Krankenhäusern und Altersheimen ist uns wichtig. Diese tragen neben Kindern und Jugendlichen seit zwei Jahren einen Großteil der Last. Solidarität ist vor allem deshalb gefragt, da Pfleger*innen aufgrund ihrer großen berufsbedingten Belastung genau wie Kinder und Jugendliche aufgrund ihres Alters oft nicht die Möglichkeit haben, sich für ihre Belange einzusetzen. Wir fordern deshalb dazu auf, dass wir als Gesellschaft langfristig die nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und so lange wie nötig beibehalten!“
Demonstriert wird an zwei Plätzen in Unterhaching, dem Rathausplatz und dem Bahnhofsvorplatz an der S-Bahn-Station Unterhaching. Die Demo ist selbstverständlich angemeldet, die Polizei ist informiert, es wird Maske getragen, auf Sicherheitsabstände geachtet und alle Auflagen eingehalten.
Florian Dietrich und Michael Dietrich rufen ein überparteiliches Bündnis zur Teilnahme auf und bitten alle Unterhachinger Vereine und Bürger*innen, bei der Demo friedlich und rechtsstaatlich ein Zeichen für Gemeinschaft zu setzen.
„Uns als jungen Studierenden und insbesondere auch als Pädagogen, ist ganz besonders daran gelegen, dass diese Pandemie endlich unter Kontrolle gebracht und gehalten wird. Dafür müssen sich alle an Vorsichtsmaßnahmen wie Masken und Abstandsregeln halten. Außerdem müssen wir wissenschaftliche Erkenntnisse ernst nehmen. Nur dann können Kindergärten, Schulen und Universitäten wieder zuverlässig offen bleiben und Pädagog*innen unter guten Arbeitsbedingungen Kinder und Jugendliche bilden und erziehen. Wir haben uns fast zwei Jahre lang, einen großen Teil unseres jungen Lebens, verantwortlich an alle Maßnahmen gehalten, um vor allem Risikopatient*innen und ältere Leute zu schützen. Wir bitten nun alle Bürger*innen, jung und alt, auch ihren Teil dazu beizutragen, dass wir alle uns bald wieder frei bewegen können. Die Impfung ist dazu ein wichtiger Baustein und wir sind dankbar für diese medizinische Errungenschaft. Es ist uns außerdem wichtig deutlich zu machen, dass zu jedem Zeitpunkt der Pandemie eine Mehrheit der Gesellschaft für und nicht gegen Corona-Schutzmaßnahmen war und ist!“
Die Organisatoren Florian und Michael Dietrich bitten alle Teilnehmer*innen, sich ab 18.30 Uhr entweder am Rathausplatz oder am Bahnhofsvorplatz – mit oder ohne Transparent – einzufinden und bis maximal 20.00 Uhr friedlich zu demonstrieren.

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