
Die Unterhachinger Gleichstellungsbeauftragten und Gemeinderätinnen Evi Karbaumer und Julia Mittermeier, die Landtagsabgeordnete Claudia Köhler und Bürgermeister Wolfgang Panzer (v.l.)
Bürgermeister Wolfgang Panzer, die Landtagsabgeordnete Claudia Köhler und die Gleichstellungsbeauftragten Evi Karbaumer und Julia Mittermeier eröffneten die Landtags-Ausstellung „Frau Abgeordnete, Sie haben das Wort“ über Frauen im bayerischen Landtag seit 1946 im Foyer des Unterhachinger Rathauses.
Im Vergleich zum Landtag und Bundestag sehe es bei uns im Landkreis noch relativ gut aus, wenngleich hier noch mehr passieren könnte, so Bürgermeister Panzer. Er zitierte die Bundesministerin der 60er Jahre Käte Strobel: Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könne.“
Gemeinderätin Evi Karbaumer appellierte wie Claudia Köhler an die Frauen, selbstbewusst aufzutreten und in Führung zu gehen, Aufgaben zu übernehmen, Erfolge zu kommunizieren und die „Hälfte des Kuchens zu fordern“. Ihre Expertise sei unersetzlich, wenn es darum gehe, Unterhaching kinder- und erwachsenenfreundlich zu gestalten und lebenswert zu machen. Ihr Blickwinkel auf die verschiedenen Lebenswelten ist bereichernd.

Auch MdL Helmut Markwort besuchte die Vernissage
Claudia Köhler bedauerte den derzeit sinkenden Anteil an Frauen in den Parlamenten, dabei würde die gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Geschlechter gute Lösungen für alle bringen. Der Blickwinkel von Frauen und die oft andere Herangehensweise an Themen sei für eine erfolgreiche, gemeinsame Arbeit wichtig. Sie hoffe, dass die Ausstellung neben der Wertschätzung für Engagement auch Ermutigung und Aufgeschlossenheit zur echten aktiven politischen Teilhabe fördere. „Gleichberechtigte Parlamente beschließen gleichberechtigte Gesetze, erst dann gibt es eine gleichberechtigte Gesellschaft.“
Die Ausstellung, die auf Initiative von Claudia Köhler nach Unterhaching kam, ist noch bis 23.8. im Rathausfoyer Unterhaching zu sehen.
Hier können Sie die Reden von Claudia Köhler und Evi Karbaumer nachlesen.
Die Süddeutsche Zeitung berichtete.

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